Aus „Mobile Retter“ wird „KAT-Retter“

Bereits im Mai 2019 hatten die Unabhängigen Wähler die Einführung einer Ersthelfer-App gefordert. Von der UW kam der Vorschlag der „Mobilen Retter“ (siehe Beitrag „Mobile Retter – Schnelle Hilfe ist wichtig“).

Es ist jetzt aufgrund Entscheidungen auf Kreisebene die App „KAT-Retter“ geworden. Aus Sicht der UW ist es erst einmal nebensächlich welche APP jetzt wirklich eingeführt wird. Unser Favorit wäre das „Mobile Retter“-System gewesen, was sich schon in anderen Städten mehrfach bewährt hat. Nun ist es halt „KAT-Retter“. Da damit ein deutlicher Mehrwert für die Sicherheit des Bürgers generiert wird, werden wir uns dieser APP natürlich nicht sperren und heissen diese Entscheidung willkommen.

Die Stellungnahme der UW zur Entscheidung auf Kreisebene wurde seitens der Presse so dargestellt.

In Bad Oeynhausen hatten die Unabhängigen Wähler (UW) im Mai 2019 beantragt, mit dieser Zielsetzung das Rettungssystem „Mobile Retter“ einzuführen. Nach den Ausführungen von Schäfer sah Thomas Heilig, UW-Fraktionschef, kein Problem, den vom Kreis eingeschlagenen Weg mit dem System „KAT-Retter“ weiter zu beschreiten. Diesen Weg weiter zu verfolgen mache mehr Sinn, „als bei Null anzufangen“. Heilig: „Als Ersthelfer kann man nichts verkehrt machen. Man macht nur dann etwas verkehrt, wenn man nicht hilft.“

Westfalen-Blatt, 06.12.2019

Hier die beiden Pressartikel:

UW für freies Schwimmen für Ehrenamtler


Bad Oeynhausen (WB). Die Unabhängigen Wähler (UW) fordern für Ehrenamtliche, die im lebensrettenden Bereich tätig sind oder sich für die Gesundheit der Bürger einsetzen, freien Eintritt in städtischen Schwimmbädern. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion in die nächste Sitzung des Hauptausschusses einbringen. UW-Fraktionsgeschäftsführer Lutz Schröter führt dazu aus, dass die Einsatzfähigkeit der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gerade auch in gesundheitlicher Hinsicht erhalten und gefördert werden müsse. Daher hätten bereits einige Kommunen ihre Bäder für eine kostenlose Nutzung genannter Gruppen geöffnet. Hierdurch bestehe die Möglichkeit, dass sich ehrenamtliche Feuerwehrkräfte durch Schwimmen fit halten und damit auch die gesundheitlichen Voraussetzungen für den Einsatz unter schwerem Atemschutz schaffen. Dies stelle zugleich eine effektive Maßnahme der vorbeugenden Unfallverhütung dar, die von den Unfallkassen gefordert wird. Gerade in körperlich belastenden Einsatzsituationen sei zudem eine gute Ausdauer oder eine körperliche Kraftreserve oftmals entscheidend für die Frage, ob es zu einer Verletzung kommt oder nicht oder ob eine Person gerettet werden kann. Die Verwaltung soll zudem prüfen, welche im Ehrenamt tätigen Bürger hierfür in Frage kommen.

Westfalen-Blatt vom 15.07.2019

Zum Erhalt der Gesundheit

Die Unabhängigen Wähler (UW) stellt zum kommenden Hauptausschuss folgenden Fraktionsantrag:

Die Stadt Bad Oeynhausen wird Menschen die Ehrenamtlich im lebensrettenden und gesundheitlichem Bereich zum Wohle der Bad Oeynhausener Bevölkerung tätig sind freien Eintritt in Städtischem Schwimmbädern gewähren.

Als Beispiel möchten wir benennen:
Die Einsatzfähigkeit der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, gerade auch in gesundheitlicher Hinsicht, muss erhalten und gefördert werden. Daher haben einige Kommunen ihre örtlichen Bäder für eine kostenlose Benutzung der freiwilligen Feuerwehrkräfte geöffnet. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass sich freiwillige Feuerwehrkräfte durch Schwimmen fit halten und damit auch die gesundheitlichen Voraussetzungen für den Einsatz in besondere unter schwerem Atemschutz schaffen. Dies stellt zugleich eine effektive Maßnahme der vorbeugenden Unfallverhütung dar, die von den Unfallkassen gefordert wird. Denn gerade in körperlich belastenden Einsatzsituationen ist eine gute Ausdauer oder körperliche Kraftreserve oftmals entscheidend für die Frage, ob es zu einer Verletzung kommt oder nicht oder ob beispielsweise eine Person gerettet werden kann. Um die Gleichstellungskultur im Ehrenamt zu erhalten bitten wir die Verwaltung zu prüfen welche „Ehrenämtler“ in den Genuss des kostenlosen Schwimmens in Frage kommen.

Vorstellung der Pläne? LG Eidinghausen-Wöhren

Mit Wohlwollen haben wir, die UW, den kurzfristig angesetzten Termin der Stadtverwaltung mit der Löschgruppe Eidinghausen-Wöhren wahrgenommen.
Die UW hofft, dass am 29.05.2019 über die zukünftige Planung bezüglich der Ausstattung sowie Unterbringung der Löschgruppe konkrete Informationen seitens der Stadt von dem Beigeordneten für Bürgerdienste, Herrn Tödtmann, vorgestellt werden.

Für die Unabhängigen Wähler ist es wünschenswert, dass bei dem Termin ein zeitlicher Rahmenplan über die zukünftigen Vorhaben der Stadt zur Abstellung der von der Löschgruppe aufgezeigten Missstände vorliegt.

Dadurch soll erreicht werden, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Oeynhausen, die in der Feuerwehr tätig sind, weiterhin engagiert und motiviert für die Sicherheit einstehen.

Mobile Retter – schnelle Hilfe ist wichtig

Die Sicherheit in Bad Oeynhausen ist für die Unabhängigen Wähler ein wichtiges Thema. Obwohl die Statistik einen Rückgang der Kriminalität verzeichnet, fühlt sich mancher Bürger in Bad Oeynhausen unsicher.
Da die Politik auf die Kriminalität bzw. Polizei leider keinen direkten Einfluß hat, kann man aber trotzdem versuchen Menschen in einem Notfall schnelle Hilfe anzubieten.

Deswegen ging heute ein Antrag der Unabhängigen Wähler an die Verwaltung das System „Mobile Retter“ in Bad Oeynhausen einzuführen und publik zu machen.

Andere Kommunen nutzen dieses System schon seit längerer Zeit und haben damit viel positive Erfahrung gesammelt.

Seit 2014 in Gütersloh

Erfolge in Osnabrück

Einführung in Bielefeld

 

Pressemitteilung der Unabhängigen Wähler

Jährlich sterben in Deutschland über 70.000 Menschen trotz Reanimation infolge eines Herz-Kreislauf-Stillstandes.

Nach einem Notruf ist der Rettungsdienst im Schnitt nach neun Minuten am Notfallort. Das ist häufig zu spät, denn bereits nach drei Minuten sterben Gehirnzellen irreparabel ab. Die durchschnittliche Eintreffzeit von Ersthelfern durch Mobile Retter liegt bei 4:51min.
Als gemeinnützige Initiative setzen sich die Mobilen Retter seit Anfang 2014 für die Verbreitung Smartphone-basierter Alarmierung von qualifizierten Ersthelfern bei lebensbedrohlichen Notfällen ein.

Ansatz der Mobilen Helfer ist es, das Zeitintervall zu verkürzen, in dem Menschen in lebensbedrohlichen Situationen auf eine Erstversorgung warten müssen. Dafür nutzt der Verein eine App, über die sich qualifizierte Ersthelfer wie Ärzte, Feuerwehrleute oder Krankenschwestern registrieren können. Geht in der Leitstelle ein Notruf ein, alarmiert diese neben dem Rettungsdienst auch die mobilen, ehrenamtlich tätigen Retter.

Die App lokalisiert per GPS-Ortung die Ersthelfer, die in der unmittelbaren Umgebung unterwegs sind, und fragt, ob diese einsatzfähig sind. So kann schnell ein Ersthelfer vor Ort sein und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen wie der Herzdruckmassage beginnen, bevor der Rettungswagen eintrifft. Die App lotst den Ersthelfer dann auch zum Ort des Notfalls.
Aktuell binden Leitstellen in zehn Regionen das System der Mobilen Retter mit ein, darunter Gütersloh, Kleve und Ingolstadt. In den Regionen Bielefeld und Essen ist eine Integration im Aufbau.

Die UW ist der festen Überzeugung, dass die Einführung des Smartphone-basierten Rettungssystems „Mobile Retter“ in Bad Oeynhausen, mit seiner ländlichen Struktur eine Erfolgsgeschichte werden kann.

Pressemitteilung Mobile Retter

Fraktionsantrag

Fraktionsantrag Mobile Retter

 

Sicherheit steht an 1.Stelle

Wir, die UW, stehen zu unseren Bürgern.

Die Sicherheit in Bad Oeynhausen steht an 1. Stelle. Bedingt durch die Nordumgehung sehen wir es als sehr positiv an , dass sich immer mehr Arbeitgeber für den Standort Bad Oeynhausen entscheiden. Mehr Arbeit bedeutet auch mehr Arbeitsplätze für Arbeitnehmer.

Aufgrund dieser Entwicklung ist es notwendig neuen Wohnraum zu ermöglichen. Die Verwaltung, insbesondere die Abteilung des Technischen Beigeordneten Herrn Luer ist hier auf dem richtigen Weg.

Bei den genannten Entwicklungen dürfen wir die Sicherheit unser Bürger nicht aus den Augen verlieren.

Wir müssen hier Schritt halten. Es kann nicht angehen, dass wir die Stadt weiter entwickeln und wir Maßnahmen treffen zu expandieren , aber die Sicherheit nicht in ausreichendem Maß berücksichtigt wird.

Viele Kommunen habe große Probleme ihre Sicherheit zu gewährleisten. Wenn wir einen Hilferuf einer sich expandierenden Löschgruppe erhalten, sollten wir uns als Rat und Verwaltung über dieses Luxusproblem freuen und diesen Hilferuf schnellst möglich Taten folgen lassen.

Anbei der Hilferuf der Löschgruppe Eidinghausen-Wöhren dem der Fraktion der UW heute zugegangen ist.

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