NEIN zur Weserversalzung

Die SPD Bad Oeynhausen hat am 07.08.2020 an der Weserkussbrücke zur Demonstration gegen die Versalzung der Weser eingeladen.

Da Bad Oeynhausen an der Weser liegt und die Bürger davon direkt betroffen sind, sind wir als Unabhängige Wähler den Ruf dann gefolgt und haben die Kundgebung tatkräftig unterstützt.

Denn auch ein Teil unseres Trinkwassers wird aus dem Uferfiltrat der Weser gewonnen.

Die Firma K + S AG (früher Kali und Salz) aus Kassel möchte möglichst kostengünstig Ihre bei der Produktion entstandenen Salzlösungen entsorgen.

Sie wollen alles in die Werra einleiten,  was dann flußabwärts in die Weser fließt.

Unsere Weser ist nach all den Jahren gerade erst wieder sauber geworden und es ist viel Geld in Renaturierungsmaßnahmen gesteckt worden.

Diese aufwendigen Maßnahmen werden somit untergraben und ad absurdum geführt.

Des Weiteren kommt eine erhöhte Kostenbelastung auf den Bürger zu, da die Stadtwerke zur Wassergewinnung einen größeren Aufwand zur Trinkwasseraufbereitung leisten müssen. Es muss das Salz ja wieder aus dem Trinkwasser raus.

Zusätzlich wird gegen die 2003 beschlossene EU-Richtlinie zum Schutz und Verbesserung der Wasserqualität verstoßen. Es ist somit nicht auszuschliessen, das eine Millionenstrafe seitens der EU gegen Deutschland verhängt wird. 

Diese Strafe muss wiederum von jedem Bürger getragen werden, nur weil ein 4-Milliarden-Unternehmen seinen Abfall günstig entsorgen möchte.

Deswegen kann es von jedem Bad Oeynhausener eigentlich nur ein NEIN zur Weserversalzung geben.

Die UW-Mitglieder gegen die Weserversalzung (orangene T-Shirts)
Mitglieder der UW in der Menschenkette gegen die Weserversalzung