Dreizügigkeit wäre schon zur Eröffnung zu klein

UW dankt Mitstreitern

4-zügiger Bau der Grundschule Eidinghausen ist zukunftsorientiert

Die UW dankt hiermit ausdrücklich ihren Mitstreitern CDU, Die Linke, Grüne und Ratsherrn Ober-Sundermeyer für den gemeinsamen Beschluss, die Grundschule Eidinghausen 4-zügig zu bauen. Hierdurch wurde Weitsicht bewiesen, indem nicht vorrangig auf Baukosten geschaut wurde, sondern die Zukunft der Stadt Bad Oeynhausen im Blick behalten wird und dem Wohl der Kinder oberste Priorität eingeräumt wird.

Die Grundschule Eidinghausen sollte, laut Vorschlag der Verwaltung, mit 12 Klassen (3-zügig) gebaut werden. Die neueste Entwicklung der Schülerzahlen der Grundschule Eidinghausen, aufgelistet im Haushalt 2020, zeigt eine Steigerung auf 13 Klassen in 2021 und 14 Klassen in den folgenden Jahren. Dies bedeutet, dass eine ursprünglich geplante 3-zügige Grundschule in Eidinghausen schon zur Eröffnung zu klein wäre!.

Mit den im Haushalt aufgelisteten Zahlen sind die in der damaligen Ratssitzung von BBO und SPD aufgestellten Horrorvisionen endgültig widerlegt: „Man würde der Gefahr begegnen, dass die neue Grundschule in Eidinghausen wie ein nasser Schwamm Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen abziehen und so Standorte der übrigen Grundschulen gefährden würde.“ So argumentierten damals die Ratsfraktionen von SPD und BBO.

Mit ihrem Antrag zur Vierzügigkeit traten die vier Ratsparteien UW, CDU, Grüne; Die Linke und Ratsherr Ober-Sundermeyer einer solchen Sichtweise energisch entgegen.

UW–Sprecherin Kerstin Gerkensmeier in der Schulausschusssitzung am 14.09.2017:  „Bis zum Jahr 2025 ist mit einem vierprozentigen und bis 2030 sogar mit einem achtprozentigen Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen. Legt man diese Zahlen zugrunde, so wäre eine dreizügige Grundschule in Eidinghausen in wenigen Jahren zu klein. Schüler müssten abgewiesen werden und insbesondere abgelehnte inklusiv zu beschulende Schüler würden an anderen Grundschulstandorten keine qualitativ gleichwertigen räumlichen Möglichkeiten vorfinden“.

In der Politik sollten bei allen Entscheidungen die Zukunft und das Wohl der Stadt sowie sachliche Aspekte im Vordergrund stehen. Das dieses hier in beispielhafter Weise fraktionsübergreifend möglich war, ist einen Dank wert.

Presseartikel Neue Westfälische vom 10.01.2020