Bitte kein Kauf des „White House“

Es ist sicherlich verlockend Eigentümer der Weißen Villa an der Schützenstr. zu werden.

Es ist sicherlich verlockend ein Dokumentationszentrum in der ehemaligen Kommandeursvilla der britischen Streitkräfte zu errichten.

Ein Park für die Bad Oeynhauser mit Springbrunnen und großzügigen Rasenflächen direkt an der Schützenbrücke….Ja das hätte was.

Die Stadt muß sich bis zum 20. April erklären ob sie von ihrem, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben eingeräumten, Erstzugriffsrecht gebrauch macht und das „White House“ kauft.
Die Stadt kann die Immobilie nicht finanzieren das ist Fakt.  Gebäude incl. Grundstück würden zwischen drei und vier Millionen Euro kosten. Bei der finanziellen Lage der Stadt ein absolutes NO-GO.

Durch den bevorstehenden Denkmalschutz des Gebäudes sind Pläne ein weiteres Altersheim oder Luxuseigentumswohnungen zu errichten erst einmal auf Eis gelegt. Und das ist gut so. Es gibt immerhin mind. einen privaten Investor der seinen Altersruhesitz an der Schützenstr. verbringen möchte. Interesse ist also vorhanden.

Ohne Zweifel hat das „White House“ große historische Bedeutung für Bad Oeynhausen. Nur sollte man bedenken das man in naher Zukunft  vor der Frage steht, ob sich Bad Oeynhausen diese Immobilie auf lange Zeit halten kann. Nur langfristig macht es Sinn dort ein Museum oder ähnliches einzurichten. Das wird mit der derzeitigen und auch zukünftigen Haushaltslage nicht möglich sein.

Dementsprechend ziehen wir den Verkauf an einen Privatinvestor vor, da dieser -mit dem jetzt unter Denkmalschutz stehenden Haus- auch weiterhin das Objekt pflegen kann. Dieser kümmert sich schon eigenständig um den Werterhalt, da es sonst keinen Sinn machen würde soviel Geld zu investieren.
Bei der finanziellen Lage der Stadt in den nächsten Jahren ist das Risiko der Verwahrlosung doch als recht hoch einzuschätzen. Die Mittel fehlen eben.

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